Schon leichtes Übergewicht belastet das Organ Leber und lässt es verfetten. Ein verändertet Lebensstil kann sie rasch
und unkompliziert wieder heilen.
Ständig müde, abgeschlagen und antriebslos können Anzeichen für ein Problem der Leber sein. Auch das plötzliche
Erwachen in der Zeit von 1 Uhr bis 3 Uhr nachts ist ein Hinweis auf eine Leberstörung. Mit etwa 1,5 Kilogramm
Gewicht ist sie das schwerste innere Organ und zugleich unsere größte Drüse.
Leber als Dreh- und Angelpunkt im Stoffwechsel
12. Februar 2011Das Geschäft mit dem Cholesterin
12. Februar 2011“Cholesterin ist ein polyzyklischer Alkohol. [...]Entgegen einer verbreiteten Verwechslung ist es jedoch kein Fett, selbst die Einordnung als Lipid ist nicht zwingend”.
So lautet die Definition der chemischen Einordnung von Cholesterin in Wikipedia. Mehr als 90 Prozent des Cholesterins wird in der Leber hergestellt. Es hat direkt mit der Ernährungsweise eines Menschen nichts zu tun. Das besagen auch die internationalen wissenschaftlichen Studien.
Die Frage nach der Höhe des Cholesterins spielt heute bei allen Blutuntersuchungen eine wichtige Rolle. Damit hat das Cholesterin in der Medizin einen Stellenwert eingenommen, den man ihm vor einigen Jahrzehnten nicht zugeordnet hätte.
Die Ernährung hat keinen direkten Einfluss auf die Höhe des Cholesterinspiegels. Cholesterin wird zu über 90% in der Leber gebildet. Der Transport von der Leber zur Zelle ist zu erkennen am LDL-Cholesterin (das angeblich schlechte Cholesterin). Der Rücktransport von der Zelle zur Leber zeigt die Höhe des HDL-Cholesterin (das angeblich gute Cholesterin). Es gibt damit kein gutes oder schlechtes Cholesterin.
Erst durch US-Studien in den 80er Jahren wurde plötzlich das Cholesterin als Verursacher für Gefäßverkalkungen entdeckt. Die Analyse der Ablagerungen in den Gefäßen wiesen einen hohen Anteil von LDL-Cholesterin auf. Heute wissen wir, dass es sich dabei um sogenannte “oxydierte LDL-Cholesterine” handelte. Das sind Cholesterine, die der Körper nicht mehr für den Aufbau von Hormonen und zum Schutz der Zelle verwerten kann und somit aussondert. Außerdem wurde festgestellt, dass die Ablagerung nur zu einem geringen Anteil aus Cholesterin bestehen.
Es gilt daher seitens der wissenschaftlichen Medizin heute die Aussage, dass die Höhe des Cholesterins nichts mit einem möglichen Herz- oder Hirninfarkt zu tun habe. Bisher konnte auch keine Studie diesen Zusammenhang darstellen.
Die Pharmaindustrie hat allerdings durch die Cholesterinsenker ein geniales Milliardengeschäft entdeckt. Der Normwert des Cholesterinspiegels im Labor wurde weiter gesenkt, das Geschäft mit der Angst immer stärker angekurbelt.
Wie hoch darf der Cholesterinspiegel sein?
Dank der Pharmaindustrie haben wir einen angestrebten Normwert von kleiner als 200 für das Gesamtcholesterin und kleiner als 100 für das “LDL-Cholesterin” (das sogenannte schlechte Cholesterin). Der Normwert lag in den 50er Jahren noch bei 350 und in den 90er Jahren bei 280 für das Gesamtcholesterin. Ein Wert zwischen 320 und 280 gilt heute offiziell als Normwert. Ob Werte darüber hinaus gefährlich sind oder welchen Hinweis sie uns geben, ersehen wir aus den Aufgaben des Cholesterins im Körper.
Welche Aufgaben hat das Cholesterin?
Baustein für die Hormone
Schon seit 1960 ist bekannt, dass ein Großteil der Hormone aus dem Grundstoff Cholesterin besteht. Eine genügende Menge an Cholesterin ist also für den Aufbau und die Erhaltung des Hormonhaushaltes notwendig. Unser Stresshormon “Kortison” und auch die Geschlechtshormone benötigen für den Aufbau den Baustein Cholesterin. Ein Mangel führt daher zu einer hormonellen Unterfunktion. Das Vitamin D3, eigentlich auch ein Hormon, besteht überwiegend aus Cholesterin. Es ist zuständig für das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Knochenaufbau. Ein Mangel an Vitamin D3, unserem Sonnenhormon, führt zur Osteoporose. Kommt es durch die Cholesterinsenker zu einer reduzierten Bereitstellung dieses Bausteins, leiden das Immunsystem, die Hormone und der Knochenaufbau. Die Folge sind psychische Störungen durch den Hormonmangel, ständige Infekte und Osteoporose.
Aufbau der Zellmembran
Eines der wichtigsten Aufgaben des Cholesterin besteht darin, die Zellmembran zu stabilisieren. Diese Zellmembran umgibt jede Körperzelle. Eine Zelle baut vermehrt Cholesterine in die Membran ein, wenn in der Umgebung (die wir auch als Matrix bezeichnen) vermehrt Giftstoffe vorhanden sind. Diese können von Außen kommen oder durch Stoffwechselendprodukte selbst produziert werden. Jede Entzündung stellt für die Körperzelle eine Gefahr dar und erhöht somit den Cholesterinspiegel. Insbesondere chronische Entzündungen erhöhen den Spiegel. Der Körper besitzt somit eine intelligente “Selbstregulation”, er erhöht das Cholesterin, wenn die Zellen Geschützt werden sollen. Sind die Werte hoch (also größer als 280) kann man davon ausgehen, dass der Organismus sich vermehrt gegen “äußere Einflüsse” schützen muss.
Ein ständig zu hoher Insulinspiegel (ausgelöst durch Kohlenhydrate) empfindet der Körper als einen Dauerreiz. Er wehrt sich dagegen indem er den Schutz in der Zellmembran erhöht. Zu diesem Zweck nutzt er das Cholesterin und baut es vermehrt in die Zellmembran ein. Die Stoffwechselmedizin spricht von einer Insulinresistenz bei einem erhöhten Triglyceridspiegel und einem erniedrigten HDL-Cholesterin im Blut. Es ist die erste Stufe vom Alterszucker.
Cholesterin – unser körpereigener Krebsschutz
Es konnte bisher in keiner Studie nachgewiesen werden, dass Cholesterin schädlich ist. Sehr zum Leidwesen der Pharmaindustrie. Der Mensch kann durch das Cholesterin einen körpereigenen “Schutzfaktor” produzieren. Es ist bekannt, dass bei Krebserkrankungen meistens ein niedriger Cholesterinspiegel besteht. Es ist also ein körpereigener Krebsschutzfaktor.
Was bewirkt eine Senkung des Cholesterinspiegels mit Statinen?
Es ist wissenschaftlich belegt, dass die handelsüblichen Cholesterinsenker (Statine) den Cholesterinspiegel senken. Auch die Folgen und Nebenwirkungen sind ausreichend beschrieben. Statine verbrauchen das Coenzym Q 10, ein wichtiges Enzym für die Schilddrüse und den Muskelstoffwechsel. Im Stoffwechsel wirken die Statine fettaufbauend. Einerseits über den reduzierten Muskelaufbau und andererseits über die verminderte Leistung der Schilddrüse, unserem Motor für den Stoffwechsel. Nach den bisherigen medizinischen Erkenntnissen gilt Cholesterin als Zellschutzfaktor. Es schützt unsere Körperzelle vor Belastungen aus der Zellumgebung. Damit ist Cholesterin unser natürlicher Schutz gegen Krebs. Cholesterinsenker hemmen diesen natürlichen Schutz. Über diesen Weg erhöhen sie die Gefahr an Krebs zu erkranken.
Welche Fremdstoffe können aus Ihrem Wasser kommen
09. Januar 2011Das Grundwasser ist in vielen Regionen mit pharmazeutischen und chemischen Stoffen belastet, die nicht von den Wasserwerken – oder nur zum Teil – ausgefiltert werden. In Wasser können 1.400 – 1.700 Stoffe gelöst sein. Die gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasserverordnung TVO schreibt die Kontrolle von 33 Stoffen vor.
Die Mineral- und Tafelwasserverdordnung MTVO verlangt die Kontrolle von nur 10 Stoffen!
Dies bedeutet für Sie: 1.700 minus 33 = Anzahl der nicht kontrollierten Fremdstoffe in unserem Trinkwasser.
Welche Fremdstoffe können aus Ihrem Wasserhahn kommen?
- Neben Blei und Kupfer lösen sich oft auch Zink und Eisen aus den Rohrleitungen. Während erstere ernsthafte Krankheiten hervorrufen können, ist Eisen eher harmlos.
- Ganz und gar nicht harmlos sind die Asbestfasern aus vielen Haupttrinkwasserleitungen. Diese Giftstoffe gelangen erst nach dem Wasserwerk ins Trinkwasser.
- Pestizide und Phosphate kommen aus der Landwirtschaft und aus Abwässern ins Grundwasser. Von über 300 Spritz- und Düngemittel gelten etwas 280 als krebserregend, wovon die allerwenigstens in unseren Wasserwerken überhaupt überprüft werden!
- Zunehmend mehr ein ernstes Problem stellen die Wirkstoffe der vielen Milliarden Arzneimittel aus weggeworfenen Packungen dar. All diese Stoffe können untereinander reagieren und kein Mensch weiß, was daraus alles entstehen kann.
- Mediziner warnen seit Jahren vor den Folgen von Hormonen im Grund- Trink- und Meerwasser. Speziell zu erwähnen z.B. Östrogen – aus der Antibabypille übers Trinkwasser wieder aufgenommen. Diese “Mast” bleibt nicht ohne Folgen. Der Hormonhaushalt kann erheblich getört werden: Prämenstruelles Syndrom, Myome, Akne, die zunehmend eingeschränkte Fruchtbarkeit der Männer sind hier mögliche “Nebenwirkungen”.
- Tenside kommen aus Farb- und Wachmittel ins Wasser.
- Bakterien und Viren werden durch Chlorierung ider UV-Bestrahlung zwar abgetötet, ihre Leichen bleiben allerdings im Trinkwasser.
- Lebende Keime und Erreger
- Chlor
- Hochtoxische PCB´s – organische Verbindungen aus der Chlorchemie- sind immer noch nicht verboten. Ihre Gefahr für die Gesundheit der Menschen wird immer wieder von industriellen Interessenverbänden heruntergespielt.
Unsere Wasserwerke sind mit all diesen Fremdstoffen sowohl zeitlich, technisch als auch ökonomisch überfordert. Je mehr Stoffe im Trinkwasser bereits gelöst sind, desto weniger ist es für die Entgiftung des Körpers aufnahmefähig.
Für ein reines Trinkwasser – frei von Nebenwirkungen aus möglich gelösten Stoffen – können Sie heutzutage selber sorgen. Mittlerweile gibt es viele Wasseraufbereitungsmöglichkeiten, angepasst an jeden Geldbeutel. Besonders Wasserfilter, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeiten und an die Trinkwasserversorgung angeschlossen werden können, bieten Schutz vor den genannten Fremdstoffen.
Als Spezialist für reines, vitalisierendes Trinkwasser kann ich – aus eigener positiven Erfarung – H. Peter Mai empfehlen: www.mai-h2o.de
Krank durch Fasten oder Crashdiäten
04. Januar 2011Fasten und Crashdiäten liegen im Trend – besonders in unserer heutigen übersättigten Zeit, um schnell einige Pfunde loszuwerden. Kurzfristig zeigt die Waage tatsächlich in wenigen Tagen einige Kilos weniger – aber was passiert im Stoffwechsel und mit welchen Folgen?
Dies möchte ich Ihnen anhand ein paar wenigen Punkten kurz darstellen:
1.) Stoffwechsel geht auf Sparkurs
Bereits kurzes Fasten löst im Organismus einen Sparkurs aus. Erhält dieser weniger als er braucht, tut er alles, um möglichst lange damit auszukommen. Er unterscheidet streng zwischen Funktionen, die überlebensnotwendig sind (Gehirntätigkeit, Zellaufbau) und solchen, die nicht entscheidend im Überlebenskampf sind: darunter fällt auch der Hormonhaushalt, der durch den Kalorienstopp aus der Balance gerät.
2.) Stressalarm
Sobald der Stoffwechsel merkt, dass die Zufuhr der Energie dramatisch gedrosselt wird, schläft er Alarm: Stresshormone wie Cortisol werden ausgeschüttet. Bei einem erhöhten Cortisolgehalt werden aber Muskeln und Knochendichte abgebaut; das Immunsystem wird supprimiert (unterdrückt). Je nach Typ reagieren einige mit depressiven Verstimmungen.
3.) Schilddrüse fährt Achterbahn
Bereits nach kurzer Zeit wird die Produktion des Schilddrüsenhormons T3 heruntergefahren – was allgemein zu Schwäche, manchmal auch zu Depression führt. Die Schilddrüse ist leider überaus nachtragend: nach einer Crashkur braucht sie Wochen,um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
4.) Wachstum im Nullbereich
Unter dem insgesamt unausgeglichenen Hormonhaushalt leiden neben der Wachstum/ Erhalt von Muskeln, Haut, Haare, etc – ebenso auch unser soziales Verhalten – wir werden ungeselliger.
5.) Sexualhormone Fehlanzeige
Nachdem die Fortpflanzung für den einzelnen nicht überlebensnotwenig ist, wird während mageren Zeiten diese Produktion weitgehend eingestellt. Die Folgen: Lust und Libido bleiben aus, die Fruchtbarkeit langfristig ebenso.
6.) Heisshunger
Eine ungenügende Zufuhr von Kalorien bedeutet meist auch eine ungenügende Zufuhr von Baustoffen. Ein ausgelaugter Körper wird nach einer gewissen Zeit regelrecht nach Nahrung schreien – was sich dann als unkontrollierter Heißhunger äußert. Dabei werden in gewissen Zeitabständen nicht nur unüberlegte Mengen an Kalorien nachgeschoben, sondern der Körper saugt jede einzelne dieser Kalorien wie ein ausgetrockneter Schwamm auf – der Jojo Effekt ist vorprogrammiert, die nächste Crash Diät auch…
Experten raten von einseitigen Kuren besonders mit einer geringeren Zufuhr als 1.200 kcal täglich ab. Je radikaler eine Diät, desto gefährlicher die Folgen. Riskant sind auch solche Kuren, bei denen zwar nicht Nulldiät gehalten wird, jedoch dem Körper auf längere Dauer nicht alle essentiellen Baustoffe zugeführt wird.
Jeder Mangel bedeutet eine massive Einschränkung in der Selbstregulation und Gesunderhaltung des Körpers!!
4 Regeln für ein gesundes Leben
31. Mai 2010Wer niemals geraucht hat, nicht massiv übergewichtig ist, pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat im Vergleich zu einer Person, die sich gegenteilig verhält, ein um 78% vermindertes Risiko, chronisch krank zu werden!
Seit langem ist bekannt, dass der Lebensstil das Risiko für chronische Erkrankungen beeinflusst. Diese These wird jetzt mit dem aktuellen Ergebnis einer groß angelegten Studie verdeutlicht: bei der Potsdamer Langzeitstudie vom Institut für Ernährungsforschung, wurden 23.153 Studienteilnehmer im Durchscnittsalter von 49,3 Jahren in einem Zeitraum von 8 Jahren beobachtet.
Dabei kristallisierten sich eindeutig 4 Faktoren heraus, die sich günstig auf die Gesundheit auswirken:
- Body Mass Index unter 30
- mind. 3,5 Std Bewegung pro Woche
- gesunde Ernährung (viel Gemüse, Früchte, Vollkorn, wenig Fleischprodukte)
- niemals rauchen
Mit solch einer gesunden Lebensweise sinkt das Herzinfarktrisiko um 81 %, das Schlaganfallrisiko um 50%, das Krebsrisiko um 36% und das Diabetesrisiko vermidert sich sogar um 93%
Vor allem Personen, die einen Body Mass Index unter 30 aufwiesen, verringerten dadurch ihr Risiko, eine chronische Krankheit zu bekommen, um 50%.
Vier einfache Regeln, die ein großes Plus an Gesundheit und damit Lebensqualität schenken. Und das Gute daran: man hat dies selbst in der Hand!