Mit ‘Depression’ getaggte Artikel

Depression – Bald Volkskrankheit Nr.2

Montag, 31. Mai 2010

Ernährung spielt eine zentrale Rolle zur Vorbeugung und in der Behandlung von Depressionen.

Seit dem tragischen Tod von Nationaltorwart Robert Enke ist die Depression kein Tabuthema mehr. Eine Volkskrankheit, die nach Einschätzung der WHO in 10 Jahren von Platz 4 uf Platz 2 nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen rutschen wird. Heute ist rund jeder 10. davon betroffen.

Die Rolle der Ernährung: bekannt dennoch vernachlässigt!
Unzähle Studien weisen immer wieder auf eine überragende Bedeutung der Ernährung hinsichtlich Prävention und Behandlung der Depression hin. Dennoch wird sie innerhalb der Therapie meist stiefmütterlich behandelt.

Studie: Ungesunde Ernährung steigert Depressionsrisiko um 58%
Dies belegte eine kürzlich von der University Colleges London veröffentlichte Studie. Hier ging es vor allem um bearbeitete Lebensmittel wie gesüßte Knabbereien, Frittiertes, verarbeitetes Fleisch, raffiniertes Mehl und fettreiche Milchprodukte.

Eine individuelle gesunde Ernährung senkt das Risiko um 26%.

Homocystein häufig erhöht
Blutuntersuchungen zeigen häufig erhöhte Homocysteinwerte bei depressiven Patienten. Damit verbunden auch meist eine Unterversorgung von Folsäure u.a. B-Vitaminen.

Depression ist keine “launische Gemütsverfassung”, sondern ein ernstzunehmender Zustand, der sich meist schleichend aus einem Mangel an Vitalstoffen und einem erhöhten oxidativen Stress im Körper manifestiert.