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Omega 3 auf dem Vormarsch in der Medizin

Montag, 31. Mai 2010

Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (O-3-FS) Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die hauptsächlich aus Seefisch gewonnen werden sowie alpha-Linolensäure (ALA), die aus pflanzlichen Ölen mit der Nahrung aufgenommen werden, haben sowohl in der Vorbeugung als auch in der Behandlung vieler chronischer Erkrankungen ein hohes therapeutisches Potential.
Die heutige Nahrung ist jedoch an O-3-FS verarmt, da die Tiere, die wir essen, nicht mehr von Wildkräutern leben, die einen hohen Anteil an ALA aufweisen, sondern mit Nahrungsstoffen wie Mais gefüttert werden, die kaum O-3-FS enthalten.

Omega-3 Fettsäuren in der Gesundheitsprophylaxe

Verschieden Studien konnten nachweisen, dass O-3-FS in der Arterioskleroseprophylaxe einen hohen Stellenwert haben; ausserdem senken sie den Triglyceridspiegel (Blutfette), senken den Blutdruck und fördern die Mikrozirkulation, wirken antithrombotisch. Auch labor- und tierexperimentelle Daten aus der Krebsforschung belegen die Apoptose (Untergang) von Krebszellen und Tumorzellen.

2 weitere Studien konnten nachweisen, dass durch O-3-FS das Prostatakarzinomrisiko gesenkt werden konnte. Auch bei rheumatoiden Erkrankungen wirken O-3-FS entzündungshemmend. Dasselbe gilt für chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Die hauptsächliche pflanzliche Quelle für O-3-FS sind das Lein- und das Rapsöl.

Fazit: Gewisse Fettsäuren sind überlebenswichtig für unseren Stoffwechsel. Leider werden die verschiedenen Fette (z.B. die Gesättigten, die Ungesättigten und die toxisch wirkenden Transfettsäuren) jedoch über einen Kamm geschert und gelten als gesundheitsschädigend.

Fakt ist jedoch “Fett macht fit”, es bedarf jedoch der richtigen Fettsäuren.